Finde zurück zu deiner inneren Stärke und bleibe auch in stürmischen Zeiten resilient.
- manuelagilbert
- 30. Nov. 2024
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 17. Dez. 2024

Sicherlich hast du im Laufe deines Lebens auch schon einmal das Gefühl gehabt, deine innere Stärke verloren zu haben. Es gibt herausfordernde Lebenssituationen, die uns das Gefühl geben, fest zu stecken. Alles scheint dann ausweglos und wir verlieren uns in unseren Problemen und im Gedankenkarussell.
In solchen Momenten ist es hilfreich, deine Gefühle erst einmal einfach da sein zu lassen und in die Akzeptanz zu gehen. Es muss nicht immer alles sofort geheilt werden oder die Lösung klar zu sehen sein. Wir können lernen, mit schwierigen Situationen umzugehen.
Versuche dich zunächst einmal daran zu erinnern, was dir in früheren herausfordernden Situationen schon einmal geholfen hat. Du wirst dich ganz sicher an etwas erinnern und auch an das gute Gefühl, das du hattest, „gestärkt“ aus einer schwierigen Situation heraus gegangen zu sein.
Ich möchte dir ein paar Impulse mitgeben, die mir helfen, in meine innere Stärke zurück zu finden, wenn ich einmal wieder ins Straucheln komme:
Klarheit verschaffen und in die Akzeptanz gehen
Ich versuche mir Klarheit über die Situation zu verschaffen, die gerade herausfordernd für mich ist und sie anzunehmen.
Wenn du dich gegen etwas wehrst, schenkst du dem Thema oft noch mehr Aufmerksamkeit als notwendig und bleibst immerzu in der Energie hängen, die du nicht möchtest und die dir nicht gut tut.
Gedanken niederschreiben und raus aus dem Kopf kriegen
Was mir immer hilft, ist das Aufschreiben meiner Gedanken. Ich nutze hierfür ein schönes Journal oder Tagebuch, das mich überall hin begleiten kann. Ich trage es fast immer bei mir, damit ich es jederzeit für Notizen zur Hand habe.
Sind die Gedanken erst einmal auf dem Blatt, dann wird es auch im Kopf viel ruhiger. Auf dem Blatt kann ich meine Themen besser sortieren, priorisieren und manches verliert mit einem Mal auch an Bedeutung.
Den Überblick behalten und kleine Schritte gehen
Versuche dir - nachdem du dich sortiert hast - klar darüber zu werden, welche nächsten kleine Schritte du gehen könntest, die zur Problemlösung beitragen.
Oftmals sehen wir den Wald vor Bäumen nicht und dabei bedarf es nur den allerersten Schritt, den wir gehen müssen, um ans Ziel zu kommen. Es wird sich alles gleich viel leichter anfühlen, wenn du erst einmal losgegangen bist.
Hinderliche Stressfaktoren vermeiden
Erkenne hinderliche Stressfaktoren und versuche sie möglichst zu vermeiden oder damit umzugehen, wenn du sie nicht vermeiden kannst.
In unseren Alltagssituationen gibt es die unterschiedlichsten Stressfaktoren. Das können bspw. Zeitmangel, Termindruck, ständige Erreichbarkeit, zu viele Aufgaben, Doppelbelastungen in Beruf und Familie oder auch Lärm und Klima sein.
Regelmäßige Pausen machen
Versuche regelmäßige Pausen in deinen Alltag einzubauen, auch wenn es nur kleine sind. Gehe raus in die Natur, mache bewusste Atemübungen, genieße einen gut duftenden Kaffee oder Tee in deiner Lieblingstasse oder nimm‘ ein entspannendes Schaumbad. Genieße deine Pause mit allen Sinnen und ohne Störungen.
Baue dir eine Community auf
Suche den Kontakt zu Gleichgesinnten und baue dir eine Community auf, die dir den Rücken stärkt und für dich da ist, wenn du jemanden brauchst.
Der Austausch mit anderen Menschen tut uns gut und gibt uns das Gefühl, nicht alleine mit unseren Problemen dazustehen. Sicherlich kennst du den Spruch: " Geteiltes Leid ist halbes Leid!" Sicher hast du selbst schon bemerkt, das da etwas Wahres dran ist.
Komme in Bewegung und fühle dich
Mir tut regelmäßige Bewegung sehr gut, um mich wieder zu erden, wenn ich mich unruhig und aufgewühlt fühle. Ob draußen in der frischen Luft oder Indoor auf der Yogamatte, das hängt ganz von meiner Stimmung ab und fühlt sich beides gut an.
Durch Bewegung spüre ich nicht nur meinen Körper, sondern verbinde mich auch wieder mit meinem Inneren. Meine Gedanken kommen wieder in Fluss und es werden Glückshormone freigesetzt.
Unterstützende Tools können für jeden von uns unterschiedlich sein. Fühle, was du gerade brauchst, um wieder in deine innere Kraft zu kommen.